
Fortbildungen Prävention sexualisierte Gewalt
Grundlagenschulung „Prävention in der Kulturellen Jugendarbeit“
Die Prävention von Kindeswohlgefährdung und besonders von (sexualisierter) Gewalt ist verbindliche Grundlage der Kulturellen Jugendarbeit. Entsprechend werden Einrichtungen mit Angeboten für Minderjährige dazu angehalten, Schutzkonzepte zu entwickeln und transparente Hilfeketten zu etablieren. Um im aktuellen Diskurs auf dem Stand der Dinge zu bleiben und hilfreiche Impulse zu setzen, bieten wir die Grundlagen-Fortbildung an.
Die Fortbildung führt in die Rahmenbedingungen von Präventionsarbeit ein:
- Was bedeutet Präventionsarbeit in der Kulturellen Jugendarbeit?
- Wie setze ich das Schutzkonzept in meiner praktischen Arbeit um?
- Wofür bin ich verantwortlich – und wofür nicht?
In der Fortbildung können persönliche Erfahrungen und konkrete Fragen aus der eigenen Praxis im kollegialen Austausch geteilt und geklärt werden.
Termine
| Datum | Uhrzeit |
| Dienstag, 3. November 2026 | 10:00 – 13:00 |
| Dienstag, 8. Dezember 2026 | 10:00 – 13:00 |
| Mittwoch, 13. Januar 2027 | 10:00 – 13:00 |
| Donnerstag, 18. Februar 2027 | 16:00 – 19:00 |
| Dienstag, 16. März 2027 | 10:00 – 13:00 |
| Freitag, 16. April 2027 | 10:00 – 13:00 |
Referent*in: Nadine Dersen (LKJ NRW)
Die Workshops finden online über Zoom statt. Die Teilnehmer*innen erhalten den Link kurz vor der Veranstaltung.
Im Anschluss an die Fortbildung wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Bei Bedarf können Schulungen auch in Präsenz stattfinden. Eine Übersetzung durch eine*n Dolmetscher*in kann auf Anfrage auch angeboten werden.
Vertiefungsschulung „Prävention in der Kulturellen Jugendarbeit“
Zwischen Rollenbildern und Freiräumen: Geschlechterstereotype in der Kulturellen Jugendarbeit
Wie prägen Geschlechterrollen die pädagogische Praxis – und welche Rolle spielen sie bei der Prävention von (sexualisierter) Gewalt? Die Vertiefungsschulung baut auf die Grundlagenschulung auf. Sie lädt dazu ein, eigene Zuschreibungen und Handlungsmuster zu reflektieren, Diskriminierung und Grenzverletzungen in den Blick zu nehmen und gemeinsam Wege zu einer diskriminierungs- und machtsensiblen Praxis zu entwickeln. Dabei geht es auch um die Frage, wie Kinder und Jugendliche Freiräume erleben können, ohne dass problematische Verhaltensweisen normalisiert werden.
Wann: Donnerstag, 12. November 2026, 10:00–13:00 Uhr
Wo: Online via Zoom
Kosten: Kostenlos
Referent*innen: Nadine Dersen (LKJ NRW), Eva Neubert (LKD NRW)
Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss an die Fortbildung eine Teilnahmebescheinigung.