Rechte junger Menschen unter Druck
Kürzungspläne bedrohen Angebote für Kinder, Jugendliche und Geflüchtete
Ein internes Arbeitspapier zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden enthüllt drastische Sparmaßnahmen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche, Familien und jungen Menschen mit Fluchthintergrund. Die Kürzungen bedrohen das gesamte Angebotssystem für junge Menschen und insbesondere für vulnerable Gruppen, deren Zugänge zu unserer Gesellschaft dadurch weiter erschwert werden. Dies widerspricht insbesondere der UN- Kinderrechtekonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Auch die vorgeschlagene Anpassung des Subsidiaritätsprinzips als Rechtsinstrument und demokratisches, pluralistisches Handlungsfeld der freien Träger und die Aufweichung des Fachkräfteprinzips würden das professionelle Arbeitsfeld nachhaltig beschädigen. Gerade junge Menschen in problematischen Lebenslagen, mit Fluchthintergrund oder mit Inklusionsbedarf brauchen Profis und keine Verschiebung in eine Infrastruktur, die ebenfalls seit Jahren ausgehöhlt wird.
Die Kulturelle Jugendarbeit NRW solidarisiert sich mit der Jugendhilfe und hat im Arbeitskreis G5 Position bezogen.
Stellungnahme G5
Hier finden Sie die Stellungnahme des Arbeitskreises G5 zu den Kürzungsplänen in der Kinder- und Jugendhilfe
