Netzwerke

Arbeitskreis G5

Der Arbeitskreis G5 hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Jugendpolitik in Nordrhein-Westfalen kritisch zu begleiten, gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln und sich gegenseitig über den Stand der Arbeit zu informieren. In den zurückliegenden Jahren standen die Entwicklungen zur Schaffung eines Jugendförderungsgesetzes (3. AG KJHG) sowie die Aktivitäten zur vollen Umsetzung dieses Gesetzes im Vordergrund der Arbeit von G5. Im Arbeitskreis G5 sind die landeszentralen Organisationen der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit vertreten:

Landesjugendring NRW e.V. 

Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V.

Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW

Paritätisches Jugendwerk NRW

Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

Landesjugendhilfe-Ausschüsse

Die Jugendämter der Kreise, Städte und Gemeinden – im Verbund mit den freien Trägern – bieten vielfältige Leistungen an, um die Lebensbedingungen von jungen Menschen und ihrer Familien zu verbessern und zu fördern, z.B. Jugendzentren, Kindertagesstätten, Erziehungshilfen und andere sozialpädagogische Angebote. Die Landesjugendämter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Landschaftsverbandes Rheinland unterstützen dabei die Jugendämter und freien Träger insbesondere durch finanzielle Förderung, Beratung und Fortbildung. Analog zur örtlichen Ebene werden dabei die Grundsatzentscheidungen für die Jugendhilfe durch die Landesjugendhilfeausschüsse getroffen; sie sind das fachpolitische Forum zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe in Westfalen-Lippe und dem Rheinland.

IDA – NRW

Rassismus und Rechtsextremismus sind gesamtgesellschaftliche Herausforderungen. Im Alltag, in Berichterstattungen und in Institutionen werden rassistische und rechtsextreme Einstellungen, Verhaltensweisen und Strukturen sichtbar. Schwarze Menschen, People of Color, jüdische und muslimische Menschen erleben nach wie vor Abwertungen, Anfeindungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen, auch wenn dies in der Öffentlichkeit nur unzureichend wahrgenommen wird. IDA-NRW will die Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Rechtsextremismus vorantreiben und Institutionen der Jugendhilfe und Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft angemessenen Pädagogik unterstützen. Wie können wir rassistischem und rechtsextremem Denken und Handeln entgegenwirken? Wie kann rassismuskritische Bildungsarbeit aussehen? Wie lässt sich das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich IDA-NRW, die landesweite Fachstelle zu Rassismuskritik und Rechtsextremismusprävention seit 1994.

Das Angebot richtet sich an Multiplikator*innen sowie an Pädagog*innen der Jugendverbandsarbeit und der Jugendhilfe in NRW sowie an andere Interessierte. IDA-NRW wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) und ist an das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (www.idaev.de) angegliedert.

IDA-NRW
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen
Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
www.IDA-NRW.de

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW ist ein Zusammenschluss von landesweiten, Freien Trägern der Jugend-, der Jugendsozial- und der Migrationsarbeit. Aus den verschiedenen Trägerorganisationen setzt sich eine Projektgruppe zusammen, die seit der Gründung im Jahre 1991 verschiedene politische und pädagogische Initiativen unter dem Motto “Komm, wir reißen Zäune ein!” durchführt. Jährlich ruft die Gemeinschaft zur Mitnahme von Flüchtlingskindern in Ferienfreizeiten auf und gibt zum Weltkindertag (20. September) einen Appell an die aktuelle Politik für Flüchtlingskinder, -jugendliche und deren Familien. Überwiegend weist der Themenspeicher seit vielen Jahren eine große Kontinuität auf – lediglich die Schwerpunkte „Ausbildung und Erwerb“ sowie „Junge Geflüchtete im Fokus rassistischer Anfeindungen und rechter Mobilisierungen“ sind in den letzten Jahren hinzugekommen.

An der Schnittstelle von Politik und Pädagogik setzen sich die Träger der Aktionsgemeinschaft für die Rechte von Flüchtlingskindern ein. Soweit möglich entsenden sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Projektgruppe, die selbstständig die Besetzung der Themen formuliert. Die Aktionsgemeinschaft lebt also von den Impulsen und Aktionen der Mitglieder in der Projektgruppe. Die Federführung wechselt jährlich unter den Mitgliedern.

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW
c/o Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V.
Christopher Roch
Ratiborweg 3
40231 Düsseldorf
www.agot-nrw.de

Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft:

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in NRW

Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V.

Bund der Deutschen Katholischen Jugend NRW e.V.

Deutscher Kinderschutzbund – Landesverband NRW e.V.

Diözesancaritasverbände in NRW

Jugendliche ohne Grenzen NRW (JoG)

Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V.

Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW

Landesjugendring NRW e.V.

Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

Paritätisches Jugendwerk NRW

Bildungslandschaften

Für junge Menschen sind selbstgewählte Bildungswerte von Bedeutung, an denen sie sich ohne Benotung und Leistungsdruck entfalten und entwickeln können. Vor diesem Hintergrund hat sich das Dialogforum Bildungslandschaften gegründet – für den Austausch, Vernetzung und effektive Kooperationen. Im Dialogforum kommen Vertreter*innen folgender Institutionen zusammen: Landesjugendring NRW, Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW, LVR-Landesjugendamt Rheinland, LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe, Kreis Lippe, Regionales Bildungsbüro Borken, Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ und Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW.

Das Dialogforum wird begleitet durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW, das Ministerium für Schule und Bildung NRW, die Technische Universität Dortmund, die Freie Universität Berlin, die Bergische Universität Wuppertal und die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement NRW.

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ e.V.)

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Sie ist ein Zusammenschluss von 56 bundesweit agierenden schulischen und außerschulischen Institutionen, Fachverbänden und Landesdach­organisationen der Kulturellen Bildung. Die Mitgliedsorganisationen repräsentieren die unterschiedlichen Künste, Kultursparten und kulturpädagogischen Handlungsfelder. Sie sind Träger von kommunalen, landes- und bundesweiten, teils auch internationalen Einrichtungen, Projekten, Weiterbildungsangeboten und Wettbewerben. Im Netzwerk BKJ tauschen sie sich mit­einander aus, bündeln ihre Interessen, optimieren ihre Angebote und entwickeln ihre Strukturen weiter. Ihr Ziel ist die Weiterentwicklung und Förderung der Kulturellen Bildung: gesellschaftlich sensibel, nachhaltig, möglichst für jeden Menschen zugänglich, von Anfang an und ein Leben lang. Die BKJ versteht sich als Sprachrohr und Katalysator der Belange von Kultureller Bildung.

Sie vertritt jugend-, bildungs- und kulturpolitische Interessen auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene und fungiert als Lobbyist für Kulturelle Bildung in Öffentlichkeit und Politik. Für Politik und Praxis ist die BKJ der zentrale Fachpartner der Kulturellen Bildung mit Schwerpunkt im Bereich der Kinder- und Jugendbildung.

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ e.V.)
Küppelstein 34
42857 Remscheid
www.bkj.de

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.

Die KuPoGe ist ein Zusammenschluss von rund 1.500 kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen und Organisationen aus allen Kulturbereichen – Kulturpolitik, Kulturverwaltung, Kulturwissenschaft, Kunst und Kultur. Die KuPoGe hat das Ziel, Kulturpolitik und kulturelle Demokratie weiterzuentwickeln und reagiert auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

Die Arbeitsschwerpunkte der KuPoGe liegen in der

  • Intensivierung der kulturpolitischen Diskussion
  • publizistischen Vermittlung von Informationen und Meinungen
  • Erarbeitung von wissenschaftlichen Expertisen, Bestandsaufnahmen und Forschungsaufträgen

Die KuPoGe setzt sich ein für eine öffentlich verantwortete, demokratische und auf allen politischen Ebenen aktiv gestaltete Kulturpolitik, die kulturelle Vielfalt und künstlerische Freiheit sichert und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht.

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Weberstr. 59a
53113 Bonn
www.kupoge.de